Information

Hier haben wir für Sie eine Ansamlung von Berichten und Informationen über L-Carnitin zusmmengestellt.
 

PRESSEINFORMATION

L-Carnitin und das Immunsystem

L-Carnitin ist ein vitaminähnlicher und bedingt essentieller Nährstoff. Hauptlieferanten für L-Carnitin sind Fleisch, Fischprodukte, Milch und Muttermilch. L-Carnitin als körpereigener Stoff ermöglicht den Transport langkettiger Fettsäuren in die Mitochondrien und wird für die  Energiegewinnung genutzt. Der menschliche Körper enthält ca. 20-25 g L-Carnitin. Besonders reich an L-Carnitin sind Herz, Muskel und Immunsystem, die einen besonders hohen Energiebedarf haben und damit auf eine ausreichende Versorgung mit L-Carnitin angewiesen sind.

 Bedeutung für das Immunsystem

Das menschliche Immunsystem setzt sich aus einer Vielzahl unterschiedlicher Zellen und Substanzen zusammen, die in ihrer Gesamtheit das komplexe Schutzsystem unseres Körpers bilden. Millionen spezialisierter Zellen sorgen dafür, dass der Organismus ungestört seine Funktionen erfüllt und nicht durch Fremdkörper beeinträchtigt wird.

Immunologische Vorgänge sind stets von einer hohen Zellteilungs- und Syntheserate gekennzeichnet. Sie erfordern deswegen auch eine konstante Energiebereitstellung. Darüber hinaus sind auch membranassoziierte Vorgänge beteiligt. Der hohe L-Carnitin-Gehalt der Leukozyten ist ein Zeichen für die wesentliche Bedeutung des L-Carnitins für die Energieproduktion sowie für die optimale Funktion der Membranen und des Zellstoffwechsels.

Innerhalb des dynamischen Gefüges des Immunsystems erfüllt L-Carnitin verschiedene Aufgaben

· Für das Immunsystem ist es von wesentlicher Bedeutung, Fettsäuren energetisch zu nutzen. Da L-Carnitin langkettige Fettsäuren in die Mitochondrien transportiert, kann es durchaus als "Motor" des Immunsystems bezeichnet werden.

· Zusätzlich schützt L-Carnitin die Zellmembranen vor schädigenden Auswirkungen aktivierter Fettsäuren. Beschädigte Membranen gefährden das osmotische Gleichgewicht, steigern den Energiebedarf und verringern die Syntheseleistungen der Zellen.

L-Carnitin als Immunstimulans

Versuchsergebnisse bestätigen, dass L-Carnitin als natürliches Immunstimulans wirkt. Bei Mangelerscheinungen, die z.B. durch Stress oder sportliche Betätigung verursacht werden, lässt sich ein Ausgleich durch L-Carnitinhaltige Nahrung erreichen (z.B. probiotischer Drink „Vollfit“, Fitness-Riegel). Das Immunsystem wird sozusagen fit-gemacht. Hochreines, synthetisiertes L-Carnitin, wie von Lonza produziert, ist dabei dem natürlichen, körpereigenen Nährstoff gleichwertig.

Die Immunzellen nehmen soviel L-Carnitin aus dem Blut auf, wie sie für ihre optimale Aktivität benötigen, eine Überfrachtung des Systems ist ausgeschlossen. L-Carnitin wird daher auch mit Erfolg in solchen Fällen eingesetzt, wo andere (pflanzliche) Immunstimulantien kontraindiziert sind, wie etwa bei akuten Infektionen wie Sepsis, bei Fieber und Verbrennungen.

Der Körper profitiert insgesamt

L-Carnitin’s positive Wirkung auf das Immunsystem lässt sich natürlich auf den gesamten menschlichen Organismus ausdehnen. So wird in einer Studie von Cerretelli und Marconi 1990 darauf verwiesen, dass die Einnahme von L-Carnitin den Konzentrations-Level in Muskelzellen insgesamt steigert und Studienprobanden im Mittel längere Walking-Distanzen zurücklegten. Schliessen lässt sich daraus, dass L-Carnitin positive Auswirkung auf die Fitness hat. So wurden auch positive Effekte auf das Herz-Kreislaufsystem festgestellt. L-Carnitin stärkt die Herzmuskulatur und kann somit zu einer Senkung des Infarktrisikos beitragen. Das breite therapeutische Spektrum zeigt die ernährungs-spezifische Bedeutung von L-Carnitin. Der tägliche Bedarf an L-Carnitin liegt in Abhängigkeit zur körperlichen Belastung zwischen 200 und 1200 mg.
Jirillo et al., 1993. Immunological responses in patients with tuberculosis and in vivo effects of acetyl-L-carnitine oral administration. Mediat Inflamm 2, Suppl 1: 17-20
Nach oben

PRESSEINFORMATION

Zahlreiche Studien beweisen:

Leistungssteigerung durch L-Carnitin

München, 13.3.01 – L-Carnitin-Kritiker thematisieren häufig fehlende Studien zur Wirksamkeit des Vitaminoids. Tatsächlich existieren zahlreiche unabhängige Studien. Die Studien belegen, dass L-Carnitin die körperliche Leistung und Regeneration messbar verbessert und sowohl Herzleistung als auch Stoffwechsel ankurbelt.

In über 40 Studien wurden leistungssteigernde Effekte durch Gabe von L-Carnitin beobachtet. Die neueste Studie zur Leistungssteigerung durch L-Carnitin fand an der Universität Basel unter Leitung von Prof. Walter statt. Getestet wurde die Leistung von Radfahrern in mehreren Durchläufen. Im Durchschnitt lag deren Leistungsfähigkeit mit L-Carnitin in sämtlichen Durchläufen zwischen 11% und 19% höher als mit Placebo. Beschleunigte Regeneration und Kraftzunahme traten bei untrainierten wie bei trainierten Testpersonen gleichermaßen auf.

Die Leistungssteigerung durch L-Carnitin ist eine Art „Trainingseffekt von innen“ und bewegt sich in einer physiologischen Größenordnung. L-Carnitin gehört heute zu den Standardprodukten der Sporternährung.

Nicht nur die Leistung von Sportlern kann durch L-Carnitin positiv beeinflußt werden. So bewirkte L-Carnitin auch bei Herzkranken, Dialysepatienten, Menschen mit Durchblutungsstörungen und bei Postpoliopatienten,, eine messbare Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Die L-Carnitin-Therapie bei Poliomyelitis wird vom Polioverband empfohlen und von den Krankenkassen erstattet.

Wie wirkt L-Carnitin?

L-Carnitin ist ein vitaminähnlicher und bedingt essentieller Nährstoff. Er spielt eine Schlüsselrolle im Energiehaushalt des Körpers, indem er den Transport langkettiger Fettsäuren in die Mitochondrien maßgeblich unterstützt. Dort werden die Fettsäuren gespalten und in Form von Energie freigesetzt. Daneben erleichtert L-Carnitin die Sauerstoffaufnahme bei körperlicher Beanspruchung. Eine ausreichende Versorgung mit L-Carnitin gewährleistet, dass die Muskulatur und das Herz-Kreislaufsystem nicht so schnell ermüden. Das Immunsystem wird ebenfalls gestärkt, die Abwehrzellen sind aktiver und angriffslustiger.

Wer kann profitieren?

Generell gilt: wer besonderen Belastungen ausgesetzt ist, kann von L-Carnitin profitieren. Betroffen sind Menschen, die an Muskel- oder Konzentrationsschwäche leiden ebenso wie Sportler, deren Muskeln Dauerbelastungen ausgesetzt sind. Wer unter Stress steht, benötigt ebenfalls ausreichend L-Carnitin. Im Rahmen einer Diät kann der Nährstoff in Kombination mit Ausdauertraining den Fettabbau beschleunigen.

Hauptlieferanten für L-Carnitin sind Fleisch, Fischprodukte, Milch und Muttermilch. Gerade Vegetarier und Veganer weisen daher häufig einen Mangel auf, der durch synthetisch erzeugtes L-Carnitin gedeckt werden kann. Dies ist in Lebensmitteln wie Riegeln, Getränken oder probiotischen Drinks in Supermärkten und Fitness-Studios oder aber als Nahrungsergänzungsmittel in Apotheken, Reformhäusern und Fitnessstudios erhältlich.

Maggiani/Walter Studie 2000: „L-Carnitine supplementation results in improved recovery after strenous excercise“
Nach oben

PRESSEINFORMATION

Müde Männer – munter durch L-Carnitin

Männer gehen sorgloser mit ihrem Körper um als Frauen – das haben wissenschaftliche Studien bewiesen. Der männliche Körper hat also schon genug zu leiden und bedeutend mehr Zuwendung und Pflege verdient, soll er gesund und leistungsfähig bleiben und „seinen Mann stehen“. Wird er jedoch vernachlässigt, rächt er sich mit Ausgelaugtheit und Antriebslosigkeit.

Was macht müde Männer munter? Milch allein reicht in den seltensten Fällen aus, um die schlappen Lebensgeister wieder fit zu machen. Besser hilft hier L-Carnitin, das den Körper mit neuer Energie versorgt.

Männer sterben in der westlichen Welt im Schnitt sieben Jahre früher als Frauen. Das kommt nicht von ungefähr: Das starke Geschlecht geht bedeutend nachlässiger mit seinem Körper um. Männer ernähren sich ungesünder, gehen seltener zum Arzt und konsumieren mehr Nikotin und Alkohol, als ihnen gut tut. Diese Risikofaktoren, verbunden mit Stress und zu wenig Bewegung, zehren an den männlichen Kräften und machen anfällig für Krankheiten aller Art.

Schlappheit, Müdigkeit, Lustlosigkeit: Fast jeder Mann leidet darunter. Dabei kann Mann selbst ganz einfach etwas für seine Gesundheit tun: Die tägliche Zufuhr von 1-3 Gramm reinem L-Carnitin können helfen, die Funktionen des Organismus anzukurbeln und das Tief zu überwinden.

L-Carnitin ist ein vitaminähnlicher Nährstoff, der vom Körper teilweise selbst produziert wird, aber zu zwei Dritteln durch die Nahrung oder ergänzende Produkte von außen zugeführt werden muss. Der tägliche Bedarf liegt in Abhängigkeit von der körperlichen Belastung zwischen 200 und 1200 mg.

Besonders Muskeln, Immunsystem und Herz sind auf eine ausreichende Versorgung mit L-Carnitin angewiesen.

L-Carnitin übernimmt eine wichtige Rolle beim Energiestoffwechsel und bei der Fettverbrennung. Es ermöglicht den Transport langkettiger Fettsäuren in die

Mitochondrien, wo aus ihnen Energie gewonnen wird. Genügend L-Carnitin stellt sicher, dass die Muskulatur nicht so schnell ermüdet - ein Riegel mit L-Carnitin vor dem Sport genügt, um Leistung und Ausdauer zu steigern. Gleiches gilt für Herz und Immunsystem, bei dem die Abwehrzellen gestärkt werden

Dem Mann kann also geholfen werden: Eine Nahrungsergänzung mit L-Carnitin unterstützt den Körper bei Anstrengung, Stress und Immunschwäche. Und müde Männer gehören endgültig der Vergangenheit an.
Nach oben

PRESSEINFORMATION

L-Carnitin: Synthese und Mangelerscheinungen

Die körpereigene L-Carnitin-Synthese wird in erster Linie von der Leber übernommen. Untersuchungen belegen, dass auch die Nieren und das Gehirn L-Carnitin produzieren, allerdings nur in minimaler Menge.

Die Synthese von L-Carnitin ist auf die "Mitarbeit" verschiedener anderer Substanzen wie Vitamin C, B3, B6, B12, Folsäure, Eisen und die Aminosäuren Lysin und Methionin angewiesen. Obwohl eine Unterversorgung mit dem einen oder anderen Mikronährstoff die L-Carnitin-Synthese beeinträchtigt, macht sich ein Vitamin-C-Mangel am schnellsten bemerkbar.

Die körpereigene Carnitin-Synthese deckt etwa 10 % des gesamten L-Carnitinbedarfs ab. Da die Fähigkeit der L-Carnitin-Synthese erst ab dem 15. Lebensjahr voll ausgebildet ist, muß vor allem bei der Ernährung von Kindern auf carnitinreiche Kost geachtet werden.

Aufgrund der Mitwirkung beim Fettstoffwechsel ist L-Carnitin vor allem im Muskelfleisch enthalten. Das gilt nicht nur für die L-Carnitin-Quellen aus der Nahrung, sondern auch für den menschlichen Organismus. Diese Zahlen unterstreichen, wie wichtig L-Carnitin für die Leistungsfähigkeit der Muskulatur ist. Die körpereigene Synthese von L-Carnitin ist nicht in der Lage, sich einem erhöhten Bedarf anzupassen. Sie verläuft eher langsam und ist abhängig von einer Vielzahl weiterer Substanzen. Wenn infolge gesteigerter körperlicher Aktivität ein erhöhter Bedarf entsteht, kann dieser ausschließlich über zusätzliches, mit der Nahrung aufgenommenes L-Carnitin gedeckt werden.

Anzeichen und Risiken von L-Carnitin-Mangel

Da L-Carnitin als sogenannter "Biocarrier" einen wesentlichen Beitrag zur Energiegewinnung des Körpers leistet, an Entgiftungsvorgängen beteiligt ist und im Rahmen der ?-Oxidation den Abtransport aktivierter Fettsäuren übernimmt, ergeben sich verschiedene Ursachen bei unzureichender Versorgung mit L-Carnitin.

· verringerte Biosynthesekapazität

· geringere Resorption im Darm

· Reduzierung des L-Carnitin-Transports durch die Zellmembran

· erhöhte Ausscheidung durch die Niere

· erhöhter Bedarf (bei körperlicher Belastung oder außerordentlichem Stress)

Primärer, sekundärer und funktionaler L-Carnitin-Mangel

Es wird zwischen einem primären und einem sekundären L-Carnitin-Mangel unterschieden. Unter der Bezeichnung des primären Mangels werden angeborene, bzw. vererbte Störungen zusammengefasst, die ihrerseits der myopathischen oder systemischen Form zugeordnet werden.

Primärer Mangel - myopathische Form

Von Störungen der myopathischen Form sind in erster Linie die Muskeln betroffen. Klinisch betrachtet, steht zumeist eine eklatante Muskelschwäche im Vordergrund. Messungen der L-Carnitin-Konzentration im Blutplasma haben ergeben, dass kein erkennbarer Mangel zu verzeichnen ist. Man geht deswegen davon aus, dass die L-Carnitin-Unterversorgung auf eine Transportstörung im mitochondrialen Raum zurückzuführen ist.

Primärer Mangel - systemische Form

Bei der systemischen Form lassen sich neben Muskelschwäche auch Myokardiopathie, Enzephalopathie (nicht entzündliche Erkrankungen des Gehirns), Hyperammonämie (erhöhte Ammoniakkonzentration im Blut) und andere Störungen nachweisen. Treten diese primären Carnitin-Mangelzustände der systemischen Form in den ersten Lebensmonaten oder -jahren auf, können sie sogar zum Tode führen.

Sekundärer und funktionaler L-Carnitin-Mangel

Von einem sekundären Carnitin-Mangel spricht man bei Störungen, die durch eine sekundäre Ursache hervorgerufen werden und meist erst im Laufe des Lebens auftreten und nicht angeboren sind. Solche Mangelzustände treten z.B. als Folge einer verminderten Aufnahme oder einem erhöhten Verbrauch bzw. Bedarf auf oder aber infolge von Erkrankungen oder medikamentösen Behandlungen. Ein funktionaler L-Carnitin-Mangel ist gekennzeichnet durch eine unzureichende Verfügbarkeit an freiem L-Carnitin und führt zu Leistungseinschränkungen.Hauptursachen eines sekundären L-Carnitin-Mangels sind

· vegetarische Lebensweise: In pflanzlichen Produkten kommt nur sehr wenig oder gar kein L-Carnitin vor. Vegetarier nehmen daher nur 10-20 % der Menge auf, die in landesüblicher Mischkost enthalten ist.

· Lebensalter: Mit den Jahren erlahmt die körpereigene
L-Carnitinbiosynthese. Aktuelle Untersuchungen legen den Schluß nahe, dass die bei der -Oxidation entstehenden freien Radikale das mitochondriale System schädigen und damit dessen Alterungsprozeß beschleunigen.

· gestörte Resorption: L-Carnitin wird im Dünndarm absorbiert wird. Bei Kindern, die unter Zöliakie (Verdauungsinsuffizienz infolge einer Gliadin-Unverträglichkeit) leiden, lassen sich deswegen stark verminderte L-Carnitinspiegel nachweisen.

· renaler Verlust und Dialyse: Bei chronischer Niereninsuffizienz kommt es zu einer erhöhten Ausscheidung von L-Carnitin über die Nieren. Renaler Verlust tritt allerdings nicht nur im Rahmen einer Niereninsuffizienz auf. Er läßt sich auch nach Verbrennungen, größeren chirurgischen Eingriffen und bei malignen Erkrankungen nachweisen. Dialyse führt zu stark erhöhten L-Carnitinverlusten von bis zu 85 % des Plasmagehaltes.

· Schwangerschaft: Natürlich soll in diesem Zusammenhang nicht von einer Störung die Rede sein, doch auch im Rahmen der Schwangerschaft lassen sich um bis zu 50 % reduzierte Carnitinspiegel beobachten.

· Fasten und parenterale Ernährung: In diesen besonderen Fällen ist die Zufuhr von L-Carnitin über die Nahrung unterbrochen. Bei der Sondenernährung kann den Präparaten allerdings L-Carnitin beigegeben werden.

· Sauerstoffmangel: Sauerstoffmangel gleichgültig, ob durch eine verringerte Zufuhr, z.B. bei Verengung der Gefäße oder aber durch einen stark gestiegenen Sauerstoffbedarf infolge von starker körperlicher Aktivität (z.B. Sport) führen zu einer Verringerung der Verfügbarkeit von freiem L-Carnitin.
 Scholte, H.R.; Jonge, P.C. de, 1987: Metabolism, function and transport of carnitine in health and disease: Carnitin in der Medizin. Schattauer Verlag, Stuttgart, 21-59 Löster, H., 1987: Synthesen und physikalisch-chemisches Verhalten von 14C-markierten Trimethylammoniumverbindungen zur Untersuchung des Carnitinmetabolismus, Diss. zum Dr. sc.nat., Karl-Marx-Univ. Leipzig
Nach oben

PRESSEINFORMATION

Der Frühjahrsmüdigkeit zu Leibe rücken

München, 17.04.2001 - Alle Jahre wieder breitet sich mit dem ersten Frühlingsgrün auch das große Gähnen aus: 80-90% der Bevölkerung sind von der Frühjahrsmüdigkeit betroffen. Die Jahreszeit-bedingte Wetterumstellung macht unserem Körper zu schaffen. Dagegen hilft Bewegung an der frischen Luft. Zusätzlich kann L-Carnitinhaltige Ernährung den Kreislauf stärken. Positiver Nebeneffekt: L-Carnitin begünstigt den Muskelaufbau und hilft, über den Winter angesammelte Pfunde abzubauen. Eine Reihe von wissenschaftlichen Studien belegt dies: Gross (1998), Bradley (1996) sowie Ahmad S et Al (1990) wiesen nach, dass der vitaminähnliche Nährstoff L-Carnitin langfristig den Abbau des körpereigenen Fettes fördert und den Aufbau fettfreier Muskelmasse unterstützt.

Während draußen die Natur so richtig aktiv wird, macht sich im Frühling vielerorts das große Gähnen breit. Die Frühjahrsmüdigkeit schlägt zu. Weit über die Hälfte der Deutschen leidet laut Umfragen unter diesem Phänomen. Typische Symptome sind Kreislaufbeschwerden, Abgeschlagenheit, erhöhte Anfälligkeit für Erkältungen und Leistungsschwäche. Bewegung an der frischen Luft ist das beste Mittel gegen Frühjahrsmüdigkeit. Frühlingsspaziergänge sind dazu ebenso geeignet wie Radfahren oder ein Tennismatch. Bewegung kurbelt den Kreislauf und die Fettverbrennung an. Um Muskelaufbau und Fettabbau zu unterstützen, sollte bei der Ernährung zusätzlich auf ausreichende L-Carnitin Supplementierung geachtet werden.

Studien von Gross, Jewell und Bradley, die an sieben Tierspezies - darunter Hunde, Katzen und Fische – durchgeführt wurden, zeigten, dass durch die Gabe von L-Carnitin der Körperfettanteil sinkt und die fettfreie Muskelmasse zunimmt. Die Wissenschaftler Ahmad, Spagnoli und Wohlers wiesen zudem nach, dass die muskelaufbauende beziehungsweise muskelerhaltende Wirkung von L-Carnitin auch auf den Menschen zutrifft.

L-Carnitin ist ein Vitaminoid, das im Fettstoffwechsel eine Schlüsselrolle inne hat. Es transportiert Fettsäuren aus dem Blut in die Muskelzellen, in den Mitochondrien wird das Fett verbrannt und Energie freigesetzt. Somit unterstützt L-Carnitin die Reduktion von Körperfett. Der tägliche Bedarf an L-Carnitin liegt in Abhängigkeit von der körperlichen Belastung zwischen 200 und 1200 Milligramm. Im Frühjahr sollten nicht nur Figurbewusste auf eine ausreichende Nahrungsergänzung mit L-Carnitin achten. Gerade Menschen, die von Frühjahrsmüdigkeit geplagt werden, können mit Hilfe von L-Carnitin der vorzeitigen Ermüdung von Muskulatur und Herz-Kreislaufsystem entgegenwirken. Lebensmittel wie Krabben oder Schafffleisch liefern natürliches L-Carnitin. In konzentrierter Form ist der Nährstoff in Form von Riegeln, Tablets, Kapseln, Kaugummi oder probiotischen Getränken erhältlich. In Kombination mit Bewegung im Freien ist es ein sicherer Weg zu einem besseren Körpergefühl – und der Sommer kann kommen.
Gross KL, Wedenkind KJ, Kirk CA, Effect of dietary L-Carnitine and chromiumpicolinate on weight loss and composition of obese dogs. J.Animal Sci 76 (suppl 1), 175 (1998)  Jewell DE, Toll PW, The effect of carnitine supplementation on body composition of obese-prone cats, Adapted from „obesity“: Weight management in Cats and Dogs“ Hill’s Pet Nutr 1998 Ji H, Bradley TM, Tremblay GC Atlantic salmon fed L-Carnitine exhibit altered intermedioary metabolism and reduced tissue lipid but no change in growth rate J Nutr 126 (8) 1937-1950 (1996) Ahmad S et. Al. Multicenter trial of L-Carnitine in maintainance hemodialysis patients II. Clinical and biochemical effects. Kidney Int, 38, 912-918, (1990) Spagnoli LG et. Al., Morphometric evidence of the trophic effect of L-Carnitine on human skeletal muscle, Nepphron 55, 16-23 (1990) Wohlers M, Legenstein E, Kuzmits R, Lechner S, Dobianer K, Lohninger A, carnitine substitution in cancer patients receiving chemotherapy, In „Carnitine – Pathochemical basics and clinical applikations“ Eds. Seim H, Löster H, Ponte Press Bochum, Page 265-66 (1996)  Blumenthal H, Borzelleca JF, Filer LJ: Gutachten zur ‚GRAS Affirmation’ für die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA. 1993.  Böhles HJ: Gutachterliche Stellungnahme betreffend den Nährstoff L-Carnitin. Ulm, Gesellschaft für Ernährungsforschung, 1994.
Nach oben

PRESSEINFORMATION

L-Carnitin: Das Geheimnis von Omas Kraftbrühe

Bei einer fiebriger Erkältung schworen unsere Großmütter auf Fleischbrühe als Stärkungsmittel. Die Wirkung dieses alten Hausrezeptes hängt zusammen mit seinen Inhaltstoffen. Es wurde jetzt wissenschaftlich nachgewiesen, daß Suppen und großen Mengen L-Carnitin enthalten. Der Original Liebig`sche Fleischextrakt enthält die höchste je gemessene Konzentration an L-Carnitin (37.000mg/kg). L-Carnitin ist ein „energizer“ - ein vitaminähnlicher Nährstoff, der für die Gewinnung von Energie aus Fett benötigt wird. Darüber hinaus ist L-Carnitin für die Regeneration des Immunsystems und der Muskulatur nach überstandener Krankheit besonders wichtig.

Wer schon einmal mit einer fiebrigen Erkältung im Bett lag, kennt das Gefühl der zitternden Knie beim Aufstehen. Heute weiß man, daß Infektionen dieser Art einen L-Carnitin-Mangel verursachen, der eine Muskel- und Immunschwäche zur Folge hat. Der Verzehr von L-Carnitin-haltigen Lebensmitteln führt zu einer Mobilisierung von Kräften, deshalb ist Fleischbrühe aus „Liebig’s Fleischextrakt“ ideal, um einem geschwächten Organismus wieder auf die Beine zu helfen. „Liebig’s Fleischextrakt“ wurde vor 100 Jahren von Justus von Liebig, einem der ersten deutschen Nobelpreisträger, erfunden. Sein Ziel war es, Fleisch haltbar zu machen um die Ernährung breiter Bevölkerungsteile sicherzustellen. Heute weiß man: „Liebig’s Fleischextrakt“ ist mit einem Gehalt von 37.000 mg/kg das Lebensmittel mit dem höchsten Gehalt an L-Carnitin, weit vor Schafs-, Lamm- oder Rindfleisch (z.B. hat Schafsfleisch 2100 mg/kg). Omas pochten stets darauf, dass der Teller leer gegessen wird, um groß und stark zu werden. Wissenschaftliche Forschung unterstützt diese Theorie. L-Carnitin gilt als Fitmacher, der die Fettsäuren in die „Kraftwerke der Zellen“ (Mytochondrien) transportiert und dadurch die Energiegewinnung überhaupt erst möglich macht. Wer vegetarisch lebt, muß nicht auf L-Carnitin verzichten. L-Carnitin wird heute - wie Vitamin C - synthetisch hergestellt. Es wird Lebensmitteln zugesetzt und ist auch als Nahrungsergänzung in Fitnesstudios, im Reformhaus und in Apotheken erhältlich. Auch bei älteren Menschen spielt die Versorgung mit L-Carnitin eine große Rolle, es stärkt das Immunsystem sowie die Vitalität und Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter.
Nach oben

PRESSEINFORMATION

L-Carnitin: Resorptionseigenschaften

Darmresorption von L-Carnitin: aktiver und passiver Transport
L-Carnitin wird aktiv und passiv im Dünndarm resorbiert (v.a. im mittleren Abschnitt = Jejunum). Bei geringen, physiologischen Konzentrationen überwiegt der aktive Transport, der aber sättigbar ist und sich nicht steigern läßt. Bei hohen Dosen überwiegt der passive Transport, d.h. es können auch größere Mengen L-Carnitin vom Körper aufgenommen werden. L-Carnitin wird zu 95 % in freier Form und teilweise in veresterter Form als Acetyl-, Propionyl-, Palmitoylcarnitin usw. aufgenommen. L-Carnitin aus der Nahrung wird zu 54-87 % resorbiert (Stadler 1993). Bei hochdosierter Einnahme kann die Resorption auf 10-20 % sinken(Al Weiz 1987), bei langer hochdosierter Einnahme sogar auf 4 % (Scholte 1987). Die L-Carnitinresorption wird gehemmt durch gleichzeitige Anwesenheit von anderen Stoffen z.B. Aminosäuren (Lysin). Aus dem Primärharn wird 90 % des L-Carnitins rückresorbiert, d.h. der Körper (die Niere) behandelt L-Carnitin wie eine essentielle Aminosäure. Ein Teil des L-Carnitins wird von Darmbakterien in Butyrobetain umgewandelt. Butyrobetain ist ein körpereigener Stoff, der gut resorbiert wird und von der Leber direkt in L-Carnitin umgewandelt werden kann. Sinnvoller ist es her, L-Carnitin in kleinen Mengen mehrmals am Tag einzunehmen.

Resorption von L-Carnitin im Gewebe

Unsere Körperzellen enthalten 100 mal mehr L-Carnitin als das Blut und ein aktiver Transport von L-Carnitin in die Zellen ist notwendig. 80 % des L-Carnitins im Herzen werden aktiv resorbiert, bei geringen Dosierungen < 1 g (Vary 1982).Der aktive Transport ist sättigbar und erfordert viel ATP. Er ist somit energie- und natriumabhängig. Ein Energiemangel in der Zelle führt zu einer verminderten Aufnahmefähigkeit von L-Carnitin und zu einem Abfall der L-Carnitinkonzentration, z.B. bei Herzschwäche in der Herzmuskelzelle. Bei höheren L-Carnitinkonzentrationen gewinnt der passive Transport des
L-Carnitins mehr an Bedeutung. Durch orale Supplementation von
2 - 3 Gramm pro Tag läßt sich der L-Carnitingehalt in allen Geweben langfristig erhöhen.
Nach oben

Presseinformation

Kinderlähmung kein Kinderkram

Die Infektionsgefahr durch Polioviren sowie deren Spätfolgen werden in Deutschland unterschätzt. Im Vorfeld des Weltpolio-Tages, der Ende Oktober in Wiesbaden stattfinden wird, wollen Verbände sowie behandelnde Ärzte ihre Kollegen und die Bevölkerung wachrütteln. Neben der Prophylaxe steht die Behandlung von Post-Polio-Patienten im Mittelpunkt, eine häufig übersehene Patientengruppe, die unter den Spätfolgen der Infektion leidet.

Deutsche Ärzte bilden europaweit das Schlusslicht bei der Überwachung von Polio-Verdachtsfällen - ein Minusrekord. Die lasche Haltung vieler Ärzte wirkt sich auf die Bevölkerung aus: die Deutschen sind impfmüde. Eine Impfstatuserhebung bei 30.000 deutschen Erwachsenen ergab, dass rund die Hälfte der 20-40jährigen nicht über eine Polio-Grundimmunisierung verfügt. Krankheitserreger wie Polio - umgangssprachlich Kinderlähmung genannt - wurden durch mehr oder weniger flächendeckende Impfungen verdrängt und sind so unserem Blickfeld entschwunden. Die Viren existieren jedoch nach wie vor, weswegen eine Auffrischung des Impfschutzes alle 10 Jahre erfolgen sollte. Die Themen „Impfmüdigkeit“ sowie die Behandlung von Patienten mit Post-Polio-Syndrom (PPS) gehören zu den Hauptthemen der anlässlich des Weltpoliotag (28.Oktober) stattfindenden Tagung am 27.10.2001. Tagungsort ist die renommierte Deutschen Klinik für Diagnostik (DKD) in Wiesbaden.

Aktuelle Polio-Fälle

Dass die grausame Krankheit in unserer Nachbarschaft immer wieder zuschlägt, verdeutlichen folgende Beispiele aktueller Polio-Fälle: Im August 1999 warnte die WHO vor drohenden Epidemien im Kosovo: neben Hepatitis-Fällen bestehe auch Verdacht auf Polio. Japanische Wissenschaftler mahnen im November 2000, keinesfalls auf die Schutzimpfung gegen Kinderlähmung zu verzichten. Das Virus existiere noch in der Umwelt und „warte auf seine Chance“. Erst vor kurzer Zeit erkrankten 59 Menschen in der Dominikanischen Republik und auf Haiti an Polio. Im März diesen Jahres traten in Bulgarien drei Fälle von Polio-Erkrankungen auf. Da Lähmungen nur bei einer von 100 Infektionen auftreten, kann man von einem Vielfachen an Infektionen ausgehen.

Die WHO im Kampf gegen Polio

Die Weltgesundheitsorganisation WHO startete 1988 eine weltweite Impf-Kampagne, mit dem Ziel, die Polio-Erreger flächendeckend auszurotten. Die Zahl der Polio-Fälle sank seit damals von ca. 350.000 Fällen weltweit um mehr als 95%. Da es bis heute keine spezifische Behandlung für Polio-Infizierte gibt ist die Prophylaxe, d.h. die Vermeidung einer Ansteckung durch ausreichenden Impfschutz, unumgänglich.

Ansteckungsgefahr

In Europa ist die Ansteckungsgefahr relativ gering, doch in Südamerika, Asien und Afrika ist sie gebietsweise immens hoch. Angesichts hoher Mobilität und Reisefreudigkeit besteht die Gefahr, dass Urlauber oder Flüchtlinge das Virus nach Deutschland bringen. Eine Impfung ist daher – auch in Deutschland – erforderlich.

Was ist Polio?

Kinderlähmung (Poliomyelitis, kurz Polio genannt) ist eine akute fieberhafte Virusinfektion. Der Erreger befällt bevorzugt die motorischen Nervenzellen im Rückenmark. Diese sind für die Kontrolle der Muskulatur zuständig. Bei einer Polio-Erkrankung kann es zu bleibenden Lähmungen verschiedener Körperteile kommen. In den meisten Fällen verläuft die Erkrankung dagegen leicht, ähnlich einem grippalen Infekt.

Was steckt hinter Post-Polio?

Voraus geht in jedem Fall eine akute Polio-Erkrankung, eine Grippe gefolgt von einer Hirnhautentzündung, die durch Zerstörung von Rückenmarkzellen Lähmungen nach sich ziehen kann. Nach Abklingen der Entzündung bleiben geschädigte oder zerstörte Nervenzellen (Motoneuronen) zurück, die durch Gesunde zu etwa 50% kompensiert werden können. Diese Rekonvaleszenz ermöglicht eine gesundheitlich stabile Phase. In vielen Fällen treten jedoch rund 30 bis 40 Jahre nach der Infektion Spätfolgen auf: Müdigkeit, erneute Muskelschwäche, Schmerzen, Schlaf- und Atemprobleme sind die Symptome des sogenannten „Post-Polio-Syndroms“ (PPS), über das viele Ärzte und Therapeuten nur unzureichend informiert sind. Fehldiagnosen und kontraproduktive Therapien sind daher vorprogrammiert. Fakt ist das der Körper, nachdem er jahrelang mit einer geringeren Anzahl aktiver Zellen funktioniert hat, die Grenze der Belastbarkeit erreicht. Übermäßige Belastungen sollten darum in jedem Fall vermieden werden. Nach Schätzungen der Polio Initiative Europa e.V. gibt es in Deutschland rund 120.000 Betroffene - damit ist die Krankheit weiter verbreitet als beispielsweise Multiple Sklerose (MS), jedoch längst nicht so bekannt.

„Ohne L-Carnitin nur ein halber Mensch“

Betroffene des Post-Polio-Syndroms leiden unter Muskelschwäche und Schmerzen. Als lindernde Maßnahme verschreiben behandelnde Ärzte unter anderem häufig reines L-Carnitin. Der vitaminähnliche Nährstoff fördert die körperliche Leistungsfähigkeit und unterstützt die geschwächte Muskulatur vieler Post-Polio-Patienten.

Nach Einnahme von L-Carnitin (1 bis 2g pro Tag) zeigten sich bei Betroffenen mit Poliomyelitis-Spätfolgen Verbesserungen der Ausdauer um 70% sowie der Kraft um 67%. Schmerzen und Müdigkeit ließen um 57% bzw. 28% nach.
„Ohne L-Carnitin wäre ich nur ein halber Mensch“ sagt Edeltraud Hendrich, Vorsitzende der Polio Initiative Europa e.V., einer deutsch-europäischen Arbeitsgemeinschaf zur Förderung, Prävention und Rehabilitation bei Poliomyelitis und deren Spätfolgen. Schirmherrin des Vereins ist Frau Dr. Rita Süßmuth.Die Ärzte des mitgliederstarken Medizinischen Beirats der Polio-Initiative Europa unter Vorsitz von Dr. Claus-Peter Kos verfügen über umfangreiche Erfahrung in der Behandlung mit L-Carnitin.
Dr. med Thomas Lehmann-Buri: „L-Carnitin bei Poliomyelitis-Spätfolgen“, Studienzeitraum: 1992/93.
Nach oben

Mit freundlicher Unterstützung von: LONZA GmbH & Ketchum GmbH